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Animation and Videoworks_curated by Katie Armstrong

 

Animation and Video Works
curated by Katie Armstrong
EIGEN + ART Lab
14. Februar - 23. März 2013

 

Die von Katie Armstrong kuratierte aktuelle Ausstellung "Animation and Video Works" läuft vom 14. Februar bis zum 23. März 2013 im EIGEN + ART Lab. Präsentiert wird eine Auswahl an Filmen, die alle aus dem Internet stammen und „eine Brücke zwischen dem chaotischen Labyrinth des World Wide Web und der etablierten Galerieszene schlagen“ (Katie Armstrong). Die neun Künstler präsentieren persönliche, teils sehr kritische Studien des Lebens im 21. Jahrhundert, die sich zwischen Rebellion, Provokation, Ernsthaftigkeit, Melancholie, Humor und dem Absurden bewegen.

„Als Kind des Internetzeitalters habe ich immer in zwei Welten gelebt: in der digitalen und in der realen Welt. In meiner Arbeit im Atelier als auch als Kuratorin zieht es mich zur Videokunst hin, ein Medium, dass die Verbindung zwischen beiden Welten auf wunderbare Art und Weise schafft. Ob auf eine Leinwand projiziert oder auf einem Monitor laufend, Videos können Galerien mit Bild und Ton füllen, zugleich aber auch online zu sehen sein. Eine Videoarbeit kann geographische Grenzen überschreiten und viele Zuschauer erreichen. Indem wir uns zwischen der digitalen und realen Welt bewegen, können wir einen Platz finden, der poetisch, ergreifend und, vor allem, menschlich ist." (Katie Armstrong)

Katie Armstrong (*1988 in Maryland/USA) erforscht in ihren Animationsfilmen das Wechselspiel von Popkultur und persönlichen Erfahrungen und kreiert einen Dialog zwischen innerer und äußerer Welt. Sie arbeitet mit den Medien Animation, Collage und Zeichnung. Katie Armstrong lebt und arbeitet in New York City.
Ihr neuester Film, I thought of Frida Kahlo, ist die Illustration eines Tagebucheintrags, geschrieben von R. Leonard Miller, einen Autor, den Armstrong nur über das Internet kennt. Ein Zugreisender schildert seine Beobachtungen über eine Mitreisende, die ihn an Frida Kahlo erinnert. „Ähnlich wie bei der Arbeit mit Liedtexten von Pop-Songs, stellte die Arbeit mit dem Text zu „Frida“ eine Herausforderung dar, durch die ich unbekanntes Gelände erkundete, bis ich mir schließlich einen Weg herauszeichnete. Da sich ein Großteil meiner anderen Arbeiten darauf konzentriert, die Welt aus der Perspektive einer Frau darzustellen, war es mir wichtig, einen Einblick in die Seele eines Mannes zu bekommen“. Katie Armstrong lebt und arbeitet in New York City.

Greg Barth (*1981 in Genf/Schweiz) ist ein in London ansässiger, vielfach ausgezeichneter Kreativchef und Künstler. Beeinflusst von existenzialistischen und surrealistischen Bewegungen und inspiriert von gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Ereignissen überall auf der Welt, richtet er mit seinen Essays On Reality den Blick auf unsere Vorstellungen, Obsessionen und Fehler als Menschen in der so genannten “Ersten Welt”.

Matty Brown (*1985 in Kalifornien/USA) erschafft bewegte Porträts des ihn umgebenden Lebens, konstruiert das Alltägliche und Erheiternde, aber auch zutiefst ergreifende emotionale Geschichten. Seine Arbeiten wurden in der Royal Albert Hall (London) präsentiert und durch die New York Times bekannt. In der Ausstellung ist seine Arbeit Dreaming It(aly) zu sehen. Der Regisseur reist durch die Basilikata-Region in Süditalien und zeigt farbenprächtige Bilder von Mensch und Natur.

Jake Fried (*1984 in Massachusetts/USA) lebt und arbeitet in Boston. Derzeit arbeitet er an einer Serie von animierten Kurzfilmen oder auch “bewegten Zeichnungen”. In seinem Film Waiting Room wird auf schwarzem Grund mit weißen Strichen ein Raum gezeichnet, der sich in rasender Geschwindigkeit mit immer mehr Gegenständen und Figuren füllt. Seit 2007 arbeitet er als Kunstpädagoge für das Museum of Fine Arts, Boston.

David O’Reilly (*1985 in Kilkenny/Irland) ist ein bekannter 3D-Computeranimateur. Sein äußerst düsteres, satirisches Stück The External World präsentiert eine Menagerie an Charakteren in auf den 1. Blick lustigen, doch am Ende komplett trostlosen Situationen. Er vereint makabere Szenen und provokante Symbolik mit knallbunten Comicfiguren und schaut in die Abgründe der Wesen, die uns mit einem Wink zu beteuern scheinen: “Keine Sorge, es ist nur eine Animation, es hat keine wirkliche Auswirkung auf die Leute.” Der Künstler lebt in Los Angeles, Kalifornien.

Sean Pecknold (*1981 in Washington/USA) ist ein in Los Angeles, Kalifornien ansässiger Regisseur, Trickfilmzeichner und Fotograf. Er hat Stop-Motion Filme für Bands wie The Walkmen, Here We Go Magic, Fleet Foxes, Grizzly Bear und Beach House geschaffen, außerdem für BBC Knowledge, The New York Times Magazine und National Geographic gearbeitet. Hello erzählt die Geschichte von Audrey, einem kleinem aus Knetmasse geformten einsamen Roboter.

Julia Pott (*1986 in London/UK) ist eine in Brooklyn, New York, lebende britische Trickfilmzeichnerin und Illustratorin. Sie verwendet seltsame, surreal animierte Geschöpfe um ihrer inneren Aufruhr Ausdruck zu verleihen. Ihr Film Belly ist eine “coming-of-age story” über einen jungen Elefanten der erwachsen werden muss, ungeachtet seines besseren Urteilsvermögens.

Celia Rowlson-Hall (*1984 in Virginia/USA) lebt und arbeitet als Filmproduzentin, Choreografin und mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin in New York. Ihre Werke zeigen eine ganz eigene Vorliebe für ihren Körper. In The Audition versucht sich Celia für eine unbedeutende Rolle als "clipboard woman" in einer aufstrebenden Produktion. Vollkommen ihrem Handwerk verschrieben, ist die Schauspielerin bereit, alles zu tun um den Job zu bekommen.

Shishi Yamazaki (*1989 in Tokyo/Japan) liebt es zu tanzen, ist aber zu schüchtern, dies in der Öffentlichkeit zu tun. Sie benutzt stattdessen hand-gezeichnete Rotoskopie-Verfahren um ihre eigene Bewegung einzufangen und sie in rhythmische Animationen umzuwandeln. Zu sehen ist ihr Film Handsome Mask.

 

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